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Archive for 7. Oktober 2015


Wer sich fragt, was wohl aus den Bären geworden sein mag, von deren Sichtung in den Wäldern um Wladimir der Blog vor einiger Zeit berichtete, erfährt nun von Zebra TV, daß Meister Petz Adieu gesagt habe. Nach Angaben der Staatlichen Jagdaufsicht hielten sich über den Sommer sieben Exemplare der Spezies Ursus arctos in der Region auf, vier Männchen, ein Weibchen und zwei Jungtiere. Doch sie sind wohl alle wieder abgezogen in die noch tieferen und menschenleeren Wälder der Nachbargouvernements Iwanowo und Nischnij Nowgorod.

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Die Braunbären waren also mutmaßlich nur auf der Suche nach neuen Revieren, wurden aber – noch – nicht heimisch in den Wladimirer Wäldern. Bisher wurden hier im Jahr bestenfalls ein bis zwei Tiere als durchziehende Gäste gezählt. Daß es nun so viele wurden, erklären sich die Fachleute mit einer wachsenden Population in den Region Kirow, Twer, Wologda, die dann via Iwanowo, Jaroslawl oder Rjasan weiter nach Südwesten vordringen. Noch wird der Braunbär im Roten Buch der Region Wladimir geführt. Doch eines Tages könnte sich das mit dem Zuzug aus dem Norden und Osten ändern. Anders als in Bayern herrscht in den Wäldern um Wladimir ja eine Willkommenskultur für das größte Landraubtier. Gut so! Deshalb: Auf Wiedersehen, Meister Petz!

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