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Archive for 6. Oktober 2015


Am 11. September begann unser Abenteuer einer Fahrt nach Russland zu zweit, mit guten Wünschen von Herrn Steger begleitet, der uns bei der Beschaffung der Visa und der Unterkunft in Wladimir behilflich war.

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Wir flogen um 13.35 Uhr in München ab und kamen mit einer Stunde Zeitverschiebung um 17.30 Uhr auf dem Moskauer Flughafen Domodjedowo an, wo uns der nette Jurij, organisiert vom Erlangen-Haus, pünktlich mit einem „Erlangen“-Schild empfing.

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Wegen des Berufsverkehrs und weil viele Moskauer am Freitagabend zu ihren Datschen stadtauswärts fuhren, brauchten wir mit dem Auto etwas mehr als sechs Stunden für die 200 km nach Wladimir. Da es unsere erste selbstständige Russlandreise war und bei unserer Ankunft schon bald die Dunkelheit anbrach, waren wir natürlich für den bequemen Transfer dankbar.

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Für die Rückfahrt von Wladimir nach Moskau hatten wir schon etwas Erfahrung gesammelt und wählten den Zug, der in Moskau den Kurskij-Bahnhof nach 1 Stunde und 45 Minuten erreichte. An diesem Bahnhof kann man problemlos in die U-Bahn umsteigen, zwei Stationen Richtung Süden zum Pawelezkij-Bahnhof fahren, von wo der Aero-Express halbstündlich nach Domodjedowo direkt zum Flughafen fährt. Tickets sind jeweils an Schaltern erhältlich.

Nun weiter zu unseren Wladimir- Eindrücken!

Im Erlangen-Haus wurden wir bei unserer Ankunft kurz nach Mitternacht herzlichst empfangen. Gut ausgeschlafen und durch ein köstliches russisches Frühstück mit Omelette, Brot, Wurst, Käse, Marmelade und mehr gestärkt, begannen wir unsere Erkundungen zunächst im Viertel um das Erlangen-Haus.
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Von Tag zu Tag wurde der Radius für Besichtigungen größer. Wir setzten uns immer wieder in einen der zahlreichen im Minutentakt die Haltestellen anfahrenden Busse, die zum Teil auch schon in Erlangen gefahren sind und stiegen irgendwo aus, nicht selten an einer Endstation. So lernten wir viele Stadtviertel mit ihren Häusern, Geschäften, Sehenswürdigkeiten und überaus hilfsbereiten und freundlichen Leuten kennen, die sehr oft Englisch oder zaghaft Deutsch sprachen.

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Besonders fiel ins Auge, dass in Russland ältere Leute eine wichtigere Rolle im gesellschaftlichen Leben spielen als in Deutschland: Kinder im Vorschulalter waren – auch am Wochenende – überwiegend mit ihrer Babuschka (Oma) an der Hand unterwegs, weniger mit ihren Eltern. Wir durften auch eine Schule besuchen (Nr. 23). Schwungvoll und kreativ arbeiten dort sowohl in der Schulleitung als auch im Unterricht Damen, die bereits im „russischen“ Rentenalter stehen.

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Ein Tag war der sehr beeindruckenden Stadt Susdal gewidmet:

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Abends konnten wir sehr gut und preiswert in Restaurants in der Nähe des Erlangen-Hauses essen: Im Blackwood , Schesch Besch … oder Cafe Taksi.

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Unser Plan fürs nächste Jahr: Wiederkommen, um noch viel Interessantes zu entdecken.

Dr. E. u. W. Loos

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