Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for 3. Oktober 2015


Es wurde schon oft im Blog gesagt, und es darf immer wieder betont werden: Die Zusammenarbeit zwischen dem Entwässerungsbetrieb Erlangen und seinem Pendant, dem Gorwodokanal, in Wladimir ist mustergültig und in einer Weise intensiv, die nur vorbildlich genannt werden kann. Nun war vom 21. bis 25. September wieder Wolfgang Fuchs mit seiner Mannschaft, Stefan Engelhardt und Dirk Krüger, unterstützt durch Elfriede Haberlach als fachkundige Dolmetscherin, in der Partnerstadt, um das nächste große Projekt zu besprechen., den möglichen Einsatz von Gasmotoren und einer Schlammentwässerung in Wladimir, da die Aggregate in Erlangen demnächst durch neue Anlagen ersetzt werden.

Alexej Sitnikow, Sergej Semichatow und Wolfgang Fuchs

Alexej Sitnikow, Sergej Semichatow und Wolfgang Fuchs

Eine bewährte Zusammenarbeit, die bereits auf eine 25jährige erfolgreiche Praxis zurückblickt: Was in Erlangen wegen der hohen EU-Standards ausgemustert wird – obwohl noch voll funktionsfähig – findet in Wladimir neuen Einsatz und hilft bei der Gewässerreinhaltung. Um nur ein Beispiel zu nennen: Die Schlammentwässerungsanlage, die Anfang der 90er Jahre von der Regnitz an die Kljasma umzog, tut dort noch immer zuverlässig Dienst.

Stefan Engelhardt

Stefan Engelhardt, Elfriede Haberlach, Sergej Semichatow, Wolfgang Fuchs, Dirk Krüger und Alexej Sitnikow

Während das Team von Wolfgang Fuchs mittlerweile wieder zurück in Erlangen ist, bricht heute eine zwanzigköpfige Gruppe des Gymnasiums Fridericianum unter Leitung von Christiane Krautwurst nach Wladimir auf, und Wolfram Howein, Berater des Erlangen-Hauses und Mitglied der Stiftung „Lichtblick“, macht sich ebenfalls heute mit Günther Allinger, Gesamtleiter der Barmherzigen Brüder Gremsdorf, auf den gleichen Weg, um Fragen der Zusammenarbeit mit der dortigen Psychiatrie und Behinderteneinrichtungen zu besprechen. Und schließlich sind da noch die Gastschüler aus Wladimir am Emmy-Noether-Gymnasium, die heute ab 11.00 Uhr beim Festakt im Redoutensaal zum 25. Tag der Einheit einen Auftritt planen.

CQUpNO4WoAAJuHS

Derart viel Aktivitäten mit Wladimir am Tag der Deutschen Einheit, ein Zufall? Wohl eher nicht, denn in den Partnerstädten – und im Dreieck mit Jena – weiß man: Ohne Moskau wäre Berlin niemals Hauptstadt eines wiedervereinigten Deutschlands geworden. Aber auch ohne die Partnerschaft, vorgelebt von den Fachleuten der Klärwerke, von den Schülern und den Ehrenamtlichen im Bereich Psychiatrie und Behindertenarbeit, wären die deutsch-russischen Beziehungen nicht so belastbar und krisenfest, wie wir sie in diesen schwierigen Zeiten brauchen.

Read Full Post »

%d Bloggern gefällt das: