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Archive for 4. Juni 2014


Es stimmt schon, wenn Bürgermeisterin Elisabeth Preuß beim Empfang für die Gäste aus Wladimir, Sergej Semichatow, den Generaldirektor des Eigenbetriebs für Trinkwasserversorgung und Stadtentwässerung, und seinen Chefingenieur, Alexej Sitnikow, darauf hinweist, daß man gemeinhin wohl kaum die Städtepartnerschaft mit Fragen wie Klärwerk, Kanalisation oder Kalkulation von Wassergebühren in Zusammenhang bringt. So wie man ja auch sonst kaum daran denke, welche enorm effiziente Infrastruktur da unter unser aller Füße unmerklich ihren so unverzichtbaren Dienst tut. Täte sie das nicht, mahnt Gastgeber, Wolfgang Fuchs, Leiter der Erlanger Stadtentwässerung, hätten wir alle, bildlich gesprochen, bald schon wieder Pest und Cholera am Hals. Und sein russischer Kollege ergänzt: „Wie wichtig unsere Arbeit ist, merken die Menschen erst, wenn es zu einem Unfall kommt, wenn etwas nicht mehr funktioniert.“

Alexej Sitikow, Elisabeth Preuß, Sergej Semichatow, Stefan Engelhardt, Elfriede Haberlach, Dirk Krüger und Wolfgang Fuchs

Alexej Sitikow, Elisabeth Preuß, Sergej Semichatow, Stefan Engelhardt, Elfriede Haberlach, Dirk Krüger und Wolfgang Fuchs

Damit alles immer besser funktioniere, gerade auch in Wladimir, arbeiten die Partnerstädte in dem Bereich seit 1991 eng zusammen. Zwei bis drei Fachbesuche im Jahr sind die Regel, per Mail ist man im ständigen Austausch. Dieses Mal geht es den Besuchern vor allem darum, die Zeit bis Samstag vor allem dazu zu nutzen, mit Unterstützung der deutschen Freunde zu Hause Kosten einzusparen und damit ihren Betrieb fit für die Zukunft zu machen. Vor allem um Energie-Effizienz geht es ihnen. Und dazu informieren sie sich über Leit- und Rührwerkstechnik, besichtigen sogar eigens ein Objekt in der Nähe von München, wollen aber auch bei den Erlangern genau sehen, wie etwa im Wasserwerk West 1 oder in der Kläranlage diese Technologien zum Einsatz kommen und die Kosten – vor allem im Energiebereich – senken helfen. Ein Fachbesuch eben, aber bei Freunden, die von der Öffentlichkeit weithin unbemerkt, dafür ungemein erfolgreich, auch weiterhin alles tun wollen, um die Leistungen der Wasserwerker in Wladimir zu verbessern.

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