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Archive for 14. Februar 2014


Kalt ist es und vergänglich, und schlagen wird es nie. Aber kann man sich ein schöneres Symbol zum Valentinstag vorstellen, als dieses Herz aus Schnee, in rote Farbe getaucht, das heute nacht Mitglieder des Radfahrklubs Velo-Wladimir im Zentrum der Partnerstadt aufgestellt haben?

Ein Herz aus Schnee in Wladimir

Ein Herz aus Schnee in Wladimir

Wer es noch nicht wußte, weiß es spätestens ab jetzt: Wladimir ist eine Stadt mit Herz. Wem’s da nicht warm um selbiges wird, hat selbst eins aus Eis in seiner Brust und sollte den heutigen Tag der Verliebten im Kalender rasch überblättern.

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„Denn viele sind berufen, aber wenige auserwählt!“ Dieses Jesus-Wort schwingt mit, wenn man hört, was Olga Andrijenko, seit fast zwei Jahren ärztliche Leiterin des Blauen Himmels in Penkino bei Wladimir, und ihre pädagogische Mitarbeiterin, Marina Goljakowa, Bürgermeisterin Birgitt Aßmus von ihrer Arbeit zu berichten wissen. Die Finanzierung des nun seit Herbst 2008 bestehenden Zentrums für Natur- und Erlebnispädagogik, des bisher einzigen seiner Art in Rußland, sei zwar durch die Gouvernementsverwaltung gesichert, meinen die Gäste beim gestrigen Empfang im Rathaus, aber mit der personellen Ausstattung könne man noch nicht zu zufrieden sein. Nach dem Weggang von zwei Erzieherinnen suche man intensiv nahc Ersatz. Doch woher nehmen? Neben der eher bescheidenen Bezahlung grenzen die Wahl noch ganz andere Kriterien ein. Man könne für die anspruchsvolle Arbeit nämlich nur Bewerber nehmen, die bereit sind, sich in die Prinzipien der Erlebnispädagogik einzuarbeiten, ein gutes Gespür für die Bedürfnisse von Kindern mit psychischen Beeinträchtigungen und Behinderungen zeigen, Teamgeist beweisen und mit der zwar idyllischen, aber doch 35 km von Wladimir entfernten Lage der Einrichtung zurecht kommen. Der Pendelbus, von Erlanger Lions-Mitgliedern gespendet, hilft zwar, die Strecke zeitlich zu verkürzen, aber den Weg kann und will dann doch nicht jeder täglich auf sich nehmen.

Olga Andrijenko, Birigtt Aßmus, Marina Goljakowa und Wolfram Howein

Olga Andrijenko, Birigtt Aßmus, Marina Goljakowa und Wolfram Howein

Dennoch, die beiden Besucherinnen, kundig begleitet vom Projektbetreuer, Wolfram Howein, bleiben zuversichtlich, das personelle Problem lösen zu können, und sind schon nach ihrem ersten Tag in Erlangen überwältigt von den Eindrücken bei den Kollegen der WAB Kosbach, wo sie sich besonders von den Möglichkeiten des Gartenbaus bei der Therapie haben inspirieren lassen. Heute steht noch ein Besuch beim Projektpartner Barmherzige Brüder Gremsdorf auf dem Programm, übermorgen eine Besichtigung der Jugendfarm und des Waldkindergartens, bevor es eine ganze Woche zu der „Winteruniversität“ der Organisation „Erlebnistage“ in den Bayerischen Wald geht. Das zusammengenommen dürfte dann Anregungen genug bieten, um den Kindern im Blauen Himmel noch besser zu helfen, sich nach ihrer Behandlung wieder in Familie und sozialem Umfeld einzuleben. Dies auf ihre je eigene Weise zu unterstützen, sind alle berufen und auserwählt in diesem wohl wichtigsten Sozialwerk der Städtepartnerschaft.

Mehr zum Projekt „Blauer Himmel“ unter: http://is.gd/nhCP3g. Was die „Winteruniversität“ so alles bieten kann, ist hier nachzulesen: http://is.gd/hZiBSq

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