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Archive for 13. Januar 2011


1999 wurde es in Wladimir eröffnet, das Rot-Kreuz-Zentrum, eingerichtet aus Mitteln des Deutschen Roten Kreuzes auf Initiative des Bayerischen Roten Kreuzes mit seinem Kreisverband Erlangen-Höchstadt. Die Einrichtung baute mit viel Erfolg vor allem zwei Projekte auf: die häusliche Pflege für Schwerstkranke, eine Art Hospizdienst, sowie Erste-Hilfe-Kurse für Schulen, Betriebe und sonstige Institutionen. Zur Unterstützung des Zentrums gründete das BRK Erlangen-Höchstadt einen Förderverein. Ihm gelang es, das Rote Kreuz Wladimir wieder zu einer in der Öffentlichkeit angesehenen Hilfsorganisation zu machen und im medizinisch-sozialen Bereich viele wichtige Impulse zu geben.

Doch, wo viel Licht ist, ist starker Schatten. Wegen eigenmächtigen Handelns mußte man sich bereits vor vier Jahren vom damaligen Vorsitzenden, Wiktor Lomykin, trennen, der seinerseits alle rechtlichen Finten aufbot, um seinen Abgang zu verhindern bzw. die Arbeit des Roten Kreuzes allein mit seiner Person zu verbinden. Im Ergebnis ist das Rot-Kreuz-Zentrum bis dato geschlossen, und auch dem auf Anregung von Oberbürgermeister Alexander Rybakow neugewählten Vorsitzenden, Michail Wladimirow, ist es in dem Dreivierteljahr seiner Amtszeit bisher nicht gelungen, die erneute Registrierung des Roten Kreuzes als gemeinnützige Organisation zu bewerkstelligen. Dennoch wächst die Mitgliederzahl des Roten Kreuzes in Wladimir, und die Aktivitäten vom Ärzteaustausch bis hin zu den Kontakten mit dem Klub „Retter“, wovon im Blog schon vielfach die Rede war, intensivieren sich weiter.

Mitglieder des Fördervereins nach der Sitzung

Gestern nun traf sich im Verwaltungsgebäude des BRK Erlangen-Höchstadt in der Henri-Dunant-Straße 4 unter Vorsitz von Robert Niersberger, dem großen Mäzen der Städtepartnerschaft, und beschloß bis zur Wiedergründung des Roten Kreuzes in Wladimir seine Aktivitäten auf das Unfallkrankenhaus zu konzentrieren, das noch vor der Revolution vom Russischen Roten Kreuz gegründet wurde und deshalb bis heute „Rot-Kreuz-Krankenhaus“ genannt wird. Nach den Wahlen am 17. März ist davon auszugehen – Anzeichen dafür gibt es bereits -, daß die neuen politischen Kräfte im Wladimirer Rathaus dabei Schützenhilfe leisten werden. Bis dahin heißt es, noch ein wenig Geduld beweisen. Wie das Projekt Blauer Himmel zeigt, lohnt sich das. Auch für Neumitglieder oder einmalige Unterstützer, die nähere Informationen erhalten unter Tel.: 09131/1200100 oder hier beim Blogger, dem 2. Vorsitzenden des Fördervereins. 

Aus der Fülle des bereits veröffentlichten Materials (s. Kategoriewolke, Stichwort „Humanitäre Hilfe / Rot-Kreuz-Zentrum“) hier zur der Link zu: https://erlangenwladimir.wordpress.com/2010/04/30/wladimirer-rotes-kreuz-unter-neuer-leitung

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