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Archive for 12. Januar 2011


Liebe Kinder von der Klasse 3 c,

Christine Delfs und Peter Steger mit der Klasse 3 c

das war gestern ein wunderschöner Besuch bei Euch. Ich habe mich richtig wohl gefühlt bei Euch und wäre gern noch länger geblieben. Fragen gab es ja bestimmt noch genug, und auf jede Antwort von mir kamen gleich wieder neue Fragen. So haben wir viel voneinander gelernt. Vor allem aber haben wir miteinander gelernt, wie viel Freude es macht, anderen Menschen zu helfen. Nicht nur Freude macht das bei denen, die unsere Hilfe bekommen, sondern Freude macht das gerade auch uns selbst, wenn wir uns nicht nur überlegen, wie wir anderen helfen könnten, sondern wenn wir wirklich etwas für sie tun. Ihr habt ja gestern selber die Antwort darauf gefunden, warum man Partnerstädte hat: Damit man einander kennenlernt und einander hilft, wenn das nötig ist.

Übergabe der Spende

Ihr habt das jedenfalls einfach großartig gemacht. Eure Lehrerin, Christine Delfs, hatte wohl nicht viel Mühe, Euch davon zu überzeugen, bei der jetzt schon elften Weihnachtsaktion für das Kinderkrankenhaus in Wladimir mitzumachen. Was da schon alles zusammengekommen ist! Bestimmt fast 3.000 Euro, wenn ich genau nachzähle. Eine ganze Menge Geld jedenfalls, womit man in der Partnerstadt Medikamente, Spielsachen, Bastelmaterial und sogar kleine Musikinstrumente anschaffen konnte. Viele der Kinder sind ja, wie wir gestern besprochen haben, länger dort zur Behandlung, vor allem dann, wenn sie Krebs haben. Die freuen sich natürlich besonders, wenn andere Kinder an sie denken und ihnen helfen, ihr Leben im Krankenhaus ein wenig lustiger und fröhlicher zu machen.

Gruppenbild. Alle Photos von Sabine Schmid.

Liebe Kinder, noch einmal möchte ich Euch ein großes DANKESCHÖN zurufen! Valentin hat ja die Frage gestellt, ob die Kinder in Wladimir wissen, was Ihr für sie getan habt. Ich kann Euch versprechen: Wenn ich demnächst Eure Spende übergebe, erzähle ich ihnen von Eurer Rasselklasse, wo ich nicht nur viel Gaudi mit Euch hatte, sondern wo ich auch erleben konnte, was Ihr so für Ideen habt, um anderen Kindern zu helfen. Ich komme gerne einmal wieder und zeige Euch dann Bilder von den kleinen Patienten aus Wladimir. Bestimmt bringe ich dann auch einen Dankbrief und vielleicht auch wieder, wie schon früher einmal, Kinderzeichnungen aus der Partnerstadt mit. Und wenn Ihr einmal älter seid, dann könnt Ihr ja sogar selber nach Wladimir fahren und mit eigenen Augen sehen, was Ihr dort Gutes getan habt. Ich helfe Euch dabei gerne.

Pausenverkauf für Wladimir

Am Ende noch ein besonderer Dank an Eure Lehrerin Christine Delfs, an Eure Rektorin Sabine Schmid und die ganze Schule, die von der Erlanger Tafel über Wladimir bis hin zu Afrika so viel Gutes tut. An Eurer Schule macht das Helfen Schule, und von Eurer Schule können andere Schulen viel lernen. Danke möchte ich aber auch an Eure Eltern sagen, die Euch bestimmt geholfen haben, die Kuchen zu backen und die sonstigen Leckereien – wie zum Beispiel die Gummibärchen am Spieß – vorzubereiten, die Ihr am 21. Dezember letzten Jahres in der Pause an Eure hungrigen Mitschüler verkauft habt. Danke für Euer Taschengeld, das Ihr draufgelegt habt und danke für die schön gestaltete Übergabe der Spende, wo Iris sogar Russisch mit mir gesprochen hat. 

Mit herzlichen Grüßen, Euer Peter Steger

P.S.: Wenn Ihr wissen wollt, was in der Klasse 3 c schon vorher passiert ist, dann lest doch mal nach unter: https://erlangenwladimir.wordpress.com/2010/06/12/schwesterliche-partnerschaft; https://erlangenwladimir.wordpress.com/2010/02/04/ein-mediziner-der-mit-dem-herzen-sieht; https://erlangenwladimir.wordpress.com/2010/01/22/die-emsigen-helfer-aus-der-klasse-4c; https://erlangenwladimir.wordpress.com/2009/01/10/kinder-helfen-kindern; https://erlangenwladimir.wordpress.com/2008/12/30/restpfennige-und-taschengeld.

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