Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for 26. Februar 2010


„Ja, die Finanzkrise trifft uns auch,“ räumt Swetlana Makarowa, Chefärztin des Kinderkrankenhauses Wladimir, auf die Frage ein, wie sie die allgemeine Lage in der Partnerstadt einschätze. „Unser Gesundheitswesen ist vor allem in seinen finanziellen Strukturen noch im Aufbau begriffen. Wir erhalten unsere Mittel zum einen aus dem Gesundheitsfonds, in den Arbeitgeber und Arbeitnehmer einzahlen, zum anderen aus dem städtischen Etat. Dieser kommunale Etat sinkt in dem Jahr um 10%, und auch für das kommende Jahr wird es schwierig.“

In einer solchen Lage sind Sponsoren und Mäzene nicht nur hochwillkommen, sondern notwendig. Da trifft es sich gut, daß der Service-Klub Soroptimist International nun seit fast schon zehn Jahren in Wladimir einen Schwesterklub hat, dem auch Swetlana Makarowa angehört, und die Mitglieder hier wie dort an gemeinsamen Projekten arbeiten. Zwei Aktionen wurden bereits im Kinderkrankenhaus ins Werk gesetzt: die Einrichtung eines gynäkologischen Behandlungsraums für Mädchen, der sich großer Akzeptanz erfreut und die Unterstützung der Station mit den zehn Betten, wo aus der ganzen Region Kinder mit onkologischem Befund chemotherapeutisch behandelt werden.

Klubschwestern: Angela Dörfler, Swetlana Makarowa, Brunhild Schneider-Jonitz, Inge Seltmann, Nadja Steger

Viel Grund zur Freude deshalb bei einem Treffen, wo Präsidentin Brunhild Schneider-Jonitz der Klub-Schwester nicht nur eine neue Spende für die Abteilung in Aussicht stellte, sondern auch für Juni den Besuch einer sechsköpfigen Gruppe ankündigen konnte. Die drei Soroptimistinnen – Brunhild Schneider-Jonitz, Angela Dörfler und Inge Seltmann – reisen zur Eröffnung der Ausstellung „Heimat“ nach Wladimir, die zum Partnerschaftsjubiläum im Herbst 2008 bereits in Erlangen gezeigt worden war und mit ihrer wohldurchdachten Komposition der vielen Zeichnungen und Bilder von Kindern aus beiden Städten begeisterte. Doch auch ein Termin für den Besuch des Kinderkrankenhauses ist bereits festgelegt. Wie auch nicht? „Auf Wiedersehen in Wladimir!“ heißt es denn auch zum Abschied.

Read Full Post »

%d Bloggern gefällt das: