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Das Gouvernement Wladimir hat mit sechs anderen Regionen den Zuschlag zu einem föderalen Projekt erhalten, das abzielt auf die Wiederbelebung von kleineren und größeren Flüssen. Begonnen hat man nun mit der etwa 60 km langen Seraja, die durch Alexandrow, 125 km nordwestlich von Wladimir gelegen, fließt und in die Scherna mündet, ihrerseits ein Zufluß der Kljasma. Schlamm und Wasserpflanzen nach jahrzehntelanger Hypotrophierung haben dem Gewässer die Fähigkeit zur Selbstreinigung genommen und der Seraja, wie es in Medien heißt, zumindest innerhalb des Stadtgebietes „praktisch den Status eines Flusses genommen“.

Ausbaggerung der Seraja in Alexandrow

Ausbaggerung der Seraja in Alexandrow

Bis 2019 und mit einem Aufwand von 100 Millionen Rubel soll das Flußbett nun von einer Spezialfirma aus Sankt Petersburg saniert werden. Doch dabei bleibt es nicht, auch kleinere Flüsse in anderen Landkreisen der Region Wladimir stehen auf der Liste und werden in den nächsten zwei bis drei Jahren wiederertüchtigt.

Die Seraja im Kreis Alexandrow

Die Seraja im Kreis Alexandrow

Ein nächster Schritt wäre darauf die Modernisierung der Klärwerke. Vielleicht kehren dann auch Wassermaulwurf und Sterlet, Biber und Rapfen, Döbel und Fischotter, Uferschwalbe und Schelladler in ihre alte Heimat zurück.


Heute nun die Fortsetzung der Spurensuche von Herbert Mainka, deren erster Teil am 23. August hier im Blog erschien.

Traktorenwerk Wladimir

Traktorenwerk Wladimir

Nach dem Besuch in Kameschkowo im ehemaligen Hospital und auf dem dort von der Kriegsgräberfürsorge eingerichteten Friedhof stand noch am gleichen Tag das Wladimirer Traktorenwerk auf dem Programm, wo Arthur Mainka vom 10. September 1947 bis 26. November 1949 als Kriegsgefangener eingesetzt war.

Herbert Mainka am Gedenkstein auf dem Gelände des Traktorenwerks

Herbert Mainka am Gedenkstein auf dem Gelände des Traktorenwerks

Die Erlaubnis zum Besuch des Betriebs, während des Krieges vom eingekesselten Leningrad nach Wladimir, also ins weitgehend sichere Land hinter dem Frontverlauf verlegt, hatte die Deutschlehrerin und Betreuerin des Gastes, Ludmila Mironowa, eingeholt. Sogar eine eigene Führung über das Gelände wurde so möglich, durch einen kleinen, von den Deutschen angelegten Park – bis zum Gedenkstein für die in Wladimir verstorbenen Gefangenen, der im Vorjahr im Beisein von Oberbürgermeister Florian Janik enthüllt worden war.

Gedenkstein

Gedenkstein

Einen weiteren Tag benötigte Herbert Mainka, um mit Ludmila Mironowa ins 80 km südlich von Wladimir gelegene Anopino zu fahren, wo sein Vater vom 18. August 1945 bis 10. September 1947 in der Glashütte eingesetzt war. Ebenso wie das Traktorenwerk, wird auch dieser Betrieb bis heute fortgeführt, und der technische Direktor, Michail Lissow, erhielt von der Leitung den Auftrag, den Gästen Gelände und Produktion zu zeigen. Arthur Mainka mischte damals wohl verschiedene Komponenten zur Glasherstellung.

Glaswerk Anopino

Glaswerk Anopino

Bei den Gesprächen stellten sich rasch Gemeinsamkeiten heraus: So war der Vater des Gastgebers in Sewastopol in deutsche Kriegsgefangenschaft geraten und mußte zu Fuß bis weit in die Ukraine, verpflegt nur sporadisch von hilfsbereiten Einheimischen. Über Polen und die Tschechoslowakei ging es weiter bis Bayern, wo die Ehefrau des Arbeiters, dem der Gefangene zugeteilt war, dem Russen das Überleben ermöglichte, indem sie mit einer Zusatzration für das Essen sorgte.

Glashütte Anopino

Glashütte Anopino

Demgegenüber kann Herbert Mainka vom Onkel seiner Mutter, Paul Erlekampf, berichten, der einen Bauernhof in Eisfeld bei Ohlau bewirtschaftete, wo es üblich war, die Kriegsgefangenen, gleich ob Polen, Russen oder Franzosen, am gemeinsamen Mittagstisch zu bewirten. Kleine Gesten der Menschlichkeit in Zeiten der Barbarei.

Deutscher Turm von Anopino

Deutscher Turm von Anopino

Doch zurück nach Anopino, wo es auf dem Gelände der Glashütte einen sogenannten „deutschen Turm“ gibt, der 1949 von Kriegsgefangenen errichtet wurde und heute noch – dank guter Qualität – in Betrieb ist. Der Turm gehört zum Ensemble um den großen Platz, wo die Kriegsgefangenen sich morgens und abends zum Appell zu versammeln hatten, um ihre Vollzähligkeit festzustellen.

Herbert Mainka, Michail Lissow und Ludmila Mironowa

Herbert Mainka, Michail Lissow und Ludmila Mironowa

Der Vater von Michail Lissow wohnte damals auf dem Gelände des Betriebs und hatte offenbar viel Kontakt zu den deutschen Kriegsgefangenen, von denen er sich besonders gern die Reparatur und Wartung von Autos zeigen ließ. Offenbar nicht ohne Erfolg, denn später wurde er Chauffeur des Direktors. Gut möglich, daß sich die Väter der beiden damals kannten oder zumindest einander öfter begegneten.

Glasreste an der Stelle, wo wohl auch Arthur Mainka arbeitette

Glasreste an der Stelle, wo wohl auch Arthur Mainka arbeitette

Gut lokalisieren läßt sich auch noch, wo Arthur Mainka, damals 27 Jahre alt, den Quarzsand zu schaufeln hatte. Man kann nur ahnen, was im Sohn vorging, als er all diese Erinnerungsstätten besuchte. Heute stellt man hier Flaschen für den russischen und chinesischen Markt her, drei von ihnen durfte sich Herbert Mainka als Andenken mitnehmen.

Neues Glaswerk in Anopino

Neues Glaswerk in Anopino

Mit großer Wahrscheinlichkeit kann sogar bestimmt werden, wo Arthur Mainka dann die verschiedenen Komponenten – Quarzsand, Sand, Altglas – mischte. Eine Stelle, wo eine neue deutsch-russische Freundschaft besiegelt wurde, die Herbert Mainka und Michail Lissow auch in Zukunft pflegen wollen, sicherlich im Sinne und Geiste ihrer Väter.

Gefangenenfriedhof, zwischen beiden Wegen gelegen

Gefangenenfriedhof, zwischen beiden Wegen gelegen

Nach dem Mittagessen in der Werkskantine zeigte Michail Lissow den Gästen im 2.000-Seelen-Ort das Gebäude, wo sich in den 40er Jahren die Lagerkommandantur befunden hatte, damals alles noch innerhalb der Lagergrenzen.

Herbert Meinka inmitten des Gefangenenfriedhofs

Herbert Meinka inmitten des Gefangenenfriedhofs

Schließlich noch ein Beweis der neuen Freundschaft: Michail Lissow zeigte Herbert Mainka, wo man damals die verstorbenen Gefangenen beisetzte. An einem Ort, den ihm sein Vater gezeigt hatte, ein Ort, von dem bisher niemand außer den beiden wußte.

Ludmila Mironowa

Ludmila Mironowa

Beim Besuch im Garten von Michail Lissow dann das Versprechen, den Kontakt zu halten, sich wiederzusehen, bevor der Tag auf der Datscha von Ludmila Mironowa ausklang.

 


Die Statistiker haben neue Zahlen, die Auskunft über den wirtschaftlichen Zustand der Region Wladimir geben: Zum 1. Juli zählte man landesweit im Schnitt 285 Pkws auf 1.000 Einwohner. Die Partnerstadt und ihr Umland hinken da noch mit 266 Autos auf 1.000 Personen hinterdrein. Mit anderen Worten nimmt das Gouvernement Wladimir Platz 51 unter den 83 Regionen des Landes ein, was den motorisierten Individualverkehr angeht.

Stau

Angeführt wird diese Liste übrigens erstaunlicherweise von der Halbinsel Kamtschatka und der Region Primorje mit ihrem großen Gebrauchtwagenanteil aus Japan, erst an dritter Stelle folgt der Speckgürtel um Moskau. Schlußlichter sind Inguschetien, Tschetschenien und – wenig verwunderlich – Tschukotka mit mehr Rentieren als Einwohnern. Anzumerken noch: Trotz Wirtschaftskrise und rückläufiger Zuwachsraten beim Absatz sind auf den russischen Straßen immer mehr Autos unterwegs. Vor zwei Jahren nämlich waren es landesweit erst 280 Fahrzeuge auf 1.000 Einwohner. Der Markt wächst also. Dennoch ist der Abstand etwa zu Deutschland noch groß, wo die Relation 532 : 1.000 beträgt.


Ein seltener Fund ist bei Grabungen in der Nähe von Susdal in der Region Wladimir gemacht worden. Archäologen stießen bei ihren Arbeiten auf eine heidnische Begräbnisstätte aus der Periode 9.-10. Jahrhundert mit einer Biberpfote aus Ton als rituelle Beigabe. Außerhalb der Grenzen der seinerzeitigen alten Rus, also des Verbands von Fürstentümern vor der Zarenzeit, sind derartige Gegenstände nur noch auf den Alandinseln und auf dem schwedischen Festland entdeckt worden.

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Seit bereits sechs Jahren graben russische Wissenschaftler an der Stätte mit Namen Schekschowo, einer Grabanlage, die erstmals Mitte des 19. Jahrhunderts erforscht wurde. Mittlerweile hat man in sieben Grabhügeln 25 Beisetzungen lokalisiert und ungefähr 2.000 mittelalterliche Artefakte zu Tage gefördert. Schmuck, Waffen, Münzen, Gebrauchsgegenstände.

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Die jetzt freigelegten Gräber datieren die Forscher auf das 11. Jahrhundert, die Arbeiten sind dabei aber noch längst nicht abgeschlossen. Ein weiterer Grabhügel wurde nun teilweise geöffnet und offenbarte die Überreste der Kremation eines Menschen und seines Pferdes sowie 80 Objekte aus Buntmetall, Eisen, Knochen und Ton, die ebenfalls verbrannt worden waren, darunter auch die Biberpfote und einen Tonring, traditionelle rituelle Grabbeigaben aus dem 9. bis 10 Jahrhundert für Edelleute des Wolga-Oka-Stromgebiets.

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Noch weiß man nicht, was Biberpfote und Ring zu bedeuten haben, aber zumindest dem Biber glaubt man, eine rituelle Bedeutung zuschreiben zu können, da er in der damaligen Zeit mit seinem Pelz eine große Bedeutung für den Handel hatte. Gleichzeitig belegt der Fund – der letzte seiner Art liegt mehr als 150 Jahre zurück – die schon damals engen Verbindungen, die zwischen der skandinavischen Kultur und den slawischen Stämmen im heutigen Zentralrußland bestanden und wohl auch zur Machtentfaltung der Rurikiden ab dem 9. Jahrhundert beitrugen, also jener Dynastie zum Aufstieg verhalfen, die über Kiew, Wladimir und dann auch Moskau herrschen sollte, bis nach dem Tod von Iwan dem Schrecklichen und folgenden Zeit der Wirren Anfang des 17. Jahrhunderts die Romanows den Zarenthron bestiegen. Ein weiter Weg von der Biberpfote bis zum Zepter, aber durch den Fund bei Susdal mit einer weiteren Station belegt.

 

 


Am 17. Juni erschien hier im Blog ein erster Bericht von Herbert Mainka – https://is.gd/jxZx7D – , der an der Delegationsreise von Bürgermeisterin Elisabeth Preuß nach Wladimir anläßlich des 75. Jahrestags des Überfalls der Wehrmacht auf die UdSSR teilnahm, um die einstigen Lager zu besuchen, wo sein Vater die Kriegsgefangenschaft überlebte.

Ludmila Mironowa und Herbert Mainka

Ludmila Mironowa und Herbert Mainka

Unterstützt wurde der Gast bei seiner Spurensuche durch Ludmila Mironowa, die in der Betreuung von Kriegsveteranen und deren Angehörigen über viel Erfahrung verfügt, die sie immer wieder auch an ihre Schüler weitergibt.

Hospital in Kameschkowo

Hospital in Kameschkowo

Wie ungezählte andere wurde auch Arthur Mainka im zentralen Krankenhaus von Kameschkowo ärztlich behandelt und schließlich als geheilt entlassen.

Hospital in Kameschkowo, ehemaliges Kulturhaus

Hospital in Kameschkowo, ehemaliges Kulturhaus

Die Gebäude werden als Schule genutzt und sind – nach Anmeldung – zugänglich.

1. Stock im ehemaligen Hospital Kameschkowo mit Krankenzimmern

1. Stock im ehemaligen Hospital Kameschkowo mit Krankenzimmern

Man gelangt über eine alte Eisentreppe hinauf in den 1. Stock mit großen Türen, hinter denen sich unter den Nummern 8 bis 12 die ehemaligen Krankenzimmer verbergen.

Wohnung von ehemaligen Bediensteten des Hospitals in Kameschkowo

Wohnung von ehemaligen Bediensteten des Hospitals in Kameschkowo

Aber auch ein kleines Museum ist zu sehen, das Leben und Geschichte der heute etwa 12.000 Menschen in Kameschkowo, 5o km nordöstlich von Wladimir gelegen.

Museumsraum im Hospital von Kameschkowo

Museumsraum im Hospital von Kameschkowo

Auch der Operationssaal ist erhalten. Eine Vitrine mit Erinnerungsgegenständen an deutsche Soldaten, ein historisches Motorrad und eine Plakatwand mit Bildern geben Einblick in jene Zeit zwischen 1943 und 1949, als das Hospital vielen als die letzte Hoffnung galt. Das gesamt Erdgeschoß wird heute für schulische Zwecke genutzt. Gegenüber liegt ein weiteres Gebäude, das ehemalige Kasino und Kulturhaus, das nach der Schlacht um Stalingrad zum Gefangenenhospital umgebaut wurde.

Soldatienfriedhof von Kameschkowo

Soldatienfriedhof von Kameschkowo

Wer nach Kameschkowo kommt, besucht auch den Friedhof, wo all jene bestattet sind, für die jede medizinische Hilfe zu spät kam, für die keine Medikamente mehr da waren, die zu stark unterernährt ankamen…

Gedenktafel für die Verstorbenen von Kameschkowo

Gedenktafel für die verstorbenen Kriegsgefangenen von Kameschkowo

Die nächsten Stationen von Herbert Mainka – das Traktorenwerk in Wladimir und das Lager von Anopino – folgen hier im Blog demnächst.

 


Pawel Martynow, der Vater der Dozentin Natalia Dumnowa vom Erlangen-Haus, ist ein Feuerwehrmann aus Kameschkowo im Wladimirer Gouvernement. Er hatte beim Besuch seiner Tochter in Erlangen nur einen einzigen Geschenkwunsch: „Besorge mir bitte deutsche Feuerwehrhandschuhe“. Auf meine Frage „Warum ausgerechnet deutsche, gibt es in Rußland denn keine?“ antwortete er mir: „Ja, schon, aber die deutschen sind qualitativ die besten.“ Eigentlich kein einfaches Ding für einen Laien auf dem Gebiet, das Gewünschte zu besorgen. Zum Glück aber gibt es in Erlangen eine große Feuerwache. Dort wird man mir sagen können, wie ich daran kommen kann. Ein kurzer Anruf bei der Kleiderkammer der Wache, und schon stand der Besuchstermin fest. Andreas Färber, ein für die Ausrüstung zuständiger Feuerwehrmann, wußte sofort Bescheid: Für den Löscheinsatz kommen nur die Handschuhe der Marke Rosenbauer, Typ Safe Grip 2 in Frage. In Erlangen sind alle Feuerwehrleute mit diesen Einsatzhandschuhen ausgerüstet. Etwas Besseres gibt es im Moment nicht. Klare Sache also, Größe 11 geht nach Kameschkowo – und einige Paare gebrauchter Arbeitshandschuhe mit dazu.

Georg Kaczmarek und Färber

Georg Kaczmarek und Andreas Färber

Bei meinem Russischunterricht im Erlangen-Haus im Juli dann die nette Überraschung: die Einladung der Familie Martynow, einen Samstag mit auf der großelterlichen Datscha zu verbringen, verbunden mit einem kurzen Abstecher nach Susdal, der unerklärten Hauptstadt des Goldenen Rings. Der samstägliche Kurztrip dorthin vom Busbahnhof aus entpuppte sich autoparkmäßig allerdings sehr bald als eine harte Nuß.

Busbahnhof

Busbahnhof

Trotz mehreren Rundreisen durch die mit überzahlreichen Bussen und Autos total verstopfte Stadt war leider kein Parkplatz in Sicht. Alles total dicht. Dann doch, was für ein Glück, eine kleine Parklücke an der Kamenka, die durch Susdal fließt. Direkt an der Anlegestelle des Ausflugsschiffchens.

Handschuhe 10
Ein Zufall, der für uns sehr attraktive Folgen hatte. Anstatt eines Stadtbummels mit Besichtigung der Sehenswürdigkeiten stand die Entscheidung sofort fest. Diesen Ausflug lassen wir uns nicht entgehen.

Handschuhe 11

Es wurde ein Genuß sondergleichen daraus, gemütlich vorbei am Kreml, an unzähligen Kirchen und Klöstern zu schippern. Sagenhaft.

Handschuhe 7
Es blieb dennoch ein wenig Zeit für den Stadtbummel. Man mußte dazu allerdings ein schmales Brückenbauwerk über die Kamenka überqueren. Ein kleines Abenteuer, wie man auf den Bildern sehen kann.

Natalia Dumnowa

Natalia Dumnowa

Für einen Bauingenieur wie mich eigentlich unverständlich, wie man eine nicht einmal durch beidseitige Geländer gesicherte, unfertige Brücke für den Durchgangsverkehr von Touristen freigeben kann. Man kann, wie man sieht. Bei uns total undenkbar.

Handschuhe 4

Natalia Dumnowa hatte bei ihrem letzten Besuch als Begleiterin der Wladimirer Jugendgruppe ein Geschenk ihres Vaters, Pawel Martynow, für Andreas Färber übergeben wollen: Wladimirer Lebkuchen, eine Martjoschka und Embleme der russischen Feuerwehr. Aus Urlaubsgründen von Andreas Färber, habe ich stellvertretend die Präsente gerne überreicht.

Georg Kaczmarek

Handschuhe 9

Mit diesen Eindrücken endet die kleine Folge von Reiseberichten, zusammengestellt von Georg Kaczmarek, der Anfang Juli einen zweiwöchigen Russischkurs am Erlangen-Haus absolvierte. Aber wir dürfen uns auf weitere Reportagen aus der Partnerstadt freuen, denn Anfang September geht es schon wieder nach Wladimir, dieses Mal in Begleitung. Aber davon sicher bald mehr in Ihrem Blog.


Heute nimmt uns Georg Kaczmarek, der Anfang Juli im Erlangen-Haus einen individuellen Russischkurs besuchte, auf einen Spaziergang durch den größten Stadtpark Wladimirs mit, der 1958 im damaligen Neubauviertel, jenseit des historischen Kerns und unweit vom Rathaus, eröffnet wurde und wo im September 1993 das Fränkische Fest 30.000 Einheimische mit fast 400 Gästen aus Erlangen zusammenbrachte.

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Die Sommermonate in Wladimir bieten dem Besucher ziemlich viel zum Flanieren. Neben der noch nicht ganz fertiggestellten Fußgängerzone gibt es da ja noch den großangelegte Zentralpark für Kultur und Erholung. Natürlich gibt’s dort nicht nur Wege und Bäume und große Blumenrabatten.

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Auf einer Fläche von 15 ha finden sich viele verschiedene Attraktionen, für Kinder Spielplätze, für Erwachsene Sitzbänke im Schatten der Bäume bzw. am wunderbaren Springbrunnen.

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Alexandra und Olga Amelina mit Georg Kaczmarek

Buchstäblich herausragend aber ist das stationäre, 50 m hohe Riesenrad mit dem Namen „Himmel 33“ (die 33 steht für das Autokennzeichen der Region Wladimir), eine Attraktion, die man bei weitem nicht überall sieht, bzw. nicht immer genießen kann (in Erlangen z.B. nur kurz während der Bergkirchweih). Die Spazierwege um das Riesenrad werden gerade erneuert, was die Familien jedoch kaum daran hindert, bei schönem Wetter mit den Kindern spazieren zu gehen.

Georg Kaczmarek

Georg Kaczmarek

Der Blick auf die Stadt vom zehnthöchsten Riesenrad Rußlands ist außerordentlich beeindruckend.

Kaczmarek 3

Die Kabinen sind sehr bequem, rundum verglast und, ein purer Luxus, vollklimatisiert.

Georg Kaczmarek

Kaczmarek 4

Mehr zum Riesenrad von Wladimir, das im Dezember vergangenen Jahres eröffnet wurde, hier im Blog unter: https://is.gd/wByGKY

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