
Wladimir Kremljow: Vielleicht sollten wir ihn gar nicht zur Bank bringen. Da wachsen die Kleinen so schlecht.
Nach Angaben der Zollbehörden der Region Wladimir ist im Jahr 2011 das Außenhandelssaldo um fast 66% auf 1.700.000 Rubel gestiegen. Besonders erfreulich dabei für die Produzenten in der Region: Das Exportvolumen nahm um 84% zu und überflügelte erstmals seit Erstellung der Bilanz den Importanteil, drehte also ins Plus. Die Zahlen zeigen aber auch, wie viel noch im Bereich der Konversion zu tun ist – wenn überhaupt politisch gewollt –, denn vornean bei der Ausfuhr stehen die vor allem in Indien, Algerien, Vietnam und Venezuela stark nachgefragten Waffen aus Kowrow. Was viele nicht wissen dürften: Rußland hat die Ausfälle in der arabischen Welt kompensiert, u.a. durch die Erschließlung neuer Märkte in Tschechien – und Deutschland, nach den USA und Rußland der drittstärkste Waffenexporteur! Dann erst auf den Plätzen folgen Glaswaren aus Gus Chrustalnyj, vorzüglich bei IKEA in den Regalen zu finden, und chemische Produkte. Die Einfuhren in Form von hauptsächlich Lebensmitteln und Industrieanlagen in das Gouvernement Wladimir kommen in erster Linie aus Deutschland, Holland, Italien, der Türkei und aus China.


