Nun meldet sich hier mal die „wladimirangie“ zu Worte, dem „wladimirpeter“ sei etwas Ruhe und Erholung gegönnt!
Gestern abend also der große Festakt. Die Lades-Halle war gut gefüllt, die vielen Gäste aus Wladimir, auch einige aus Jena, die Lokalprominenz, die Sponsoren, die Ehrenamtlichen, die Vereine, alle waren sie gekommen.
Durch den festlichen Abend führten die wunderschöne Swetlana Forr von Brücken e.V. und der sympathische Dr. Thomas Rex vom Bayerischer Rundfunk, Autor der Wladimir-Reportage „Spasibo Erlangen“.
Es wurden natürlich zuerst einmal ausführliche Grußworte gesprochen und Reden von den Stadtoberhäuptern gehalten, alles jeweils zweisprachig, und ich werde dies hier nicht im Detail wiederholen, wir können vielleicht später noch das eine oder andere Dokument ergänzen.
Das strapazierte Sitzfleisch wurde dann aber endlich belohnt, als die erste „Showeinlage“ kam, und zwar von ganz niedlichen Zwergerln, pardon, Himbeerchen und Erdbeerchen aus Russland und darauf folgten ebenso entzückende Schwänchen aus Erlangen. Es folgten atemberaubende Einlagen von Sportlerinnen und Sportlern, Lieder und Gedichte wurden vorgetragen.
Die Veteranen kamen zu Wort und die beiden „Alten“ überreichten den beiden „Jungen“ symbolisch jeweils einen Spaten: „Panzer zu Pflugscharen, Raketen zu Spaten…“
Der Höhepunkt der Veranstaltung aber waren für mich eindeutig die Auftritte der beiden Tanzensembles „Wladimirez“ und „Ihna“. Was da an Begeisterung und Lebensfreude übersprang, war einfach phänomenal!
Der fulminante Tanz beider Gruppen zusammen - und es war offensichtlich, dass dies nicht zum erstenmal geschah – war ein wahres Feuerwerk an Farben, Bewegung, Begeisterung und strahlenden Gesichtern.
Und die Zuschauer standen und klatschten frenetisch Beifall. Ein wunderbarer Abschluss, der einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, und ich sage: Spasibo!


